Mit dem Bike auf Gran Canaria

Im Frühjahr die Bike-Saison auf einer der warmen Inseln zu starten war schon eine ganze Weile ein Traum, mit der Entscheidung für den neuen Job habe ich das ganze endlich in die Tat umgesetzt. Die Wahl fiel auf eine Inseldurchquerung mit Joko-MTB und das war dann irgendwie auch ein Glückstreffer (bzw. hätte ganz anders ausgehen können).

Super nette und überschaubaure Gruppe (wir waren 7 Biker), ordentlich Anspruch an Kondition und Fahrtechnik und ein leicht afrikanisches Wetter – das sind so die Schlagwörter die mir einfallen. Das Bike hat es auch heil überstanden und war nur auf dem Rückflug nach Zürich geliefert worden, einen Tag später bekam ich es aber prompt nach Hause geliefert.

Ich kann die Aktion nur jedem ambitionierten Biker empfehlen – ich zumindest hab was Fahrtechnik (und Angst vor Hindernissen) angeht, ordentlich was gelernt.

Ein paar kleine Eindrücke gibt’s auch noch in Videoform:

Mexiko, Yucatan und der Rest

Eine Erkenntnis des Urlaubs ist auf jeden Fall: wer Videos aufnimmt, braucht noch länger den ganzen Kram zu sortieren. Und so werd ich einfach diesen Post nach und nach füllen. Die Bilder gingen am schnellsten.

Immerhin habe ich jetzt gerade den ersten groben Edit der Tauchgänge vor Akumal (kleiner Ort zwischen Tulum und Playa del Carmen an der Ostküste von Yucatan) hochgeladen. Enjoy.

Alle Tauchgänge in dieser Region habe ich mit dem Akumal Dive Center unternommen, diese sind wirklich zu empfehlen (so auch die Mundpropaganda anderer Taucher). Das schöne an diesen Spots ist, dass man mit fast 100% Wahrscheinlichkeit auf Meeresschildkröten stösst.

Auch beim Schnorcheln in der Halfmoon-Bay vor Akumal sieht man des öfteren Stachelrochen und Schildkröten.

Diving Mexico

Ich bin zwar nach 3 Wochen Riviera Maya schon seit 4 Tagen im Lande, aber irgendwie fehlt die Zeit für die Reiseauswertung. Als Vorgeschmack gibt es schon einmal einen kleinen Zusammenschnitt des beeindruckenden Tauchganges in der Cenote “Taj Mahal” in der Nähe von Akumal.

Tipps zum Herbst

Auch wenn man Geheimtipps ja für sich behalten soll – da es nicht ganz einfach ist, um Berlin herum tolle Gegenden zum biken zu finden, hab ich mal zwei der letzten Touren zu bieten.

Bad Freienwalde (Karte, Detailinfos, Track)


Diese Runde führt zwar auch nur maximal auf 120hm, dafür ist das Gelände wirklich super. In der Gegend gibt es die Bismarcktürme, eine Skischanze und eben den Oderbruch, sonst so gut wie nichts (zumindest wenn man am Verhungern ist). Wenn man sich anstrengt und nicht ins Flache runterfährt, kann man hier massig Spass haben.

Bad Saarow (Karte, Detailinfos, Track)


Hier gibt es zwar kaum Berge, aber durch den ausgedehnten Truppenübungsplatz im Süden der Gegend ist es ziemlich verlassen. Dafür schlängelt sich mit dem Seenwanderweg 66 ein regelrechtes Trailwunder durch die Gegend. Und das allerbeste: nach dem Ende der Tour kann man sich in der Therme entspannen und packt damit glatt den 1-Tagesurlaub ;)

Alpen Teil 2

Ich glaub’ soviel Zeit hab ich am Stück noch nie in den Bergen verbracht, diesmal waren es 7 Tage im Hochpustertal, genau dem Gsiesertal (Valle di Casies) in Italien. Zur Abwechslung keine Rundreise, sondern stationär im Ampfertalerhof untergebracht, von dort aus waren Tagestrips angesagt. Und die hatten es in sich, ist man es aus Deutschland noch gewohnt dass Wanderwege eigentlich durchgängig fahrbar sind, gab es hier Situationen wo wir das Rad 20km tragen/schieben mussten, weil auf den Steigen einfach gar nichts ging. Nun ja, sowas passiert wahrscheinlich nur Flachländlern ;) All in all aber beeindruckende Kulisse mit nicht zu wenig Höhenmetern.

Die Tracks en Detail:

Fotos sind gar nicht mal so wenig zusammengekommen.

Ausserdem zu beachten:

  • Zur Planung gute Karten mit Höhenlinien benutzen (und verstehen!)
  • Aperol Spritz fetzt
  • Hüttenwirte meinen es manchmal ein wenig zu gut mit der Verkostung alkoholischer Getränke, die Abfahrten sind danach nicht ohne

Kampf den Powerbars …

Das Thema Essen ist beim Fahren ja irgendwie ein zentrales, auf den Powerbar in der Tasche greife ich wirklich nur im Ernst-Fall zurück (es gab da mal eine Phase einer leichten Abhängigkeit, seitdem bin ich vorsichtig), funktionieren tut auf jeden Fall das beliebte Affenschnitzel (a.k.a “Banane”) und was ich persönlich sehr lecker finde, sind gesalzene Erdnüsse unterwegs.
Vom letztjährigen Bike-Urlaub in der Sierra Nevada konnte ich meiner Gastfamilie das Rezept für einen veganen Fruchtkuchen aus dem Kreuz leiern, dieser funktionierte auch optimal unterwegs und war sehr yummy. Hier isses also, mal ganz faul und nicht übersetzt:

Vegan fruit cake

675g mixed dried fruit sultanas, raisons currants
450ml water
150ml oil (not olive oil)
350g self raising wholemeal flour
50g blanched almonds chopped
1 tablespoon molasses or treacle syrup
1 lemon grated rind and juice
10ml mixed spice
75g raw brown sugar
45ml rum sherry or brandy optional

Pre heat oven 150C
Grease and line a 19cm round cake tin. Place all the ingredients, except for the alcohol in a large basin and mix well. Pour into prepared tin and cook for nearly 2 hours and check when cooked it should be risen and firm to touch. Allow to cool slightly and pour alcohol over, leave in tin until completely cold. Continue to feed alcohol if you like. This will not keep for as long as a traditional fruit cake.

How To: Alpencross

Die letzten Tage ging ein lang gehegter Traum in Erfüllung: einmal mit dem Mountainbike über die Alpen, möglichst fernab von Strassen und nah an der Natur. Nun sind die 450 km/10400 hm geschafft und ich hätte glatt Lust auf eine zweite Runde (spätestens nächstes Jahr) :) Es ging rein gar nichts von selbst unterwegs kaputt, Muskelkater gab es auch nicht wirklich, nass und kalt war es aber dafür. Und am Ende in Riva schon fast wieder zu warm… Rücktransport war per bikeshuttle.it, klappte problemlos und ist sehr zu empfehlen.

Hier einmal die GPS-Tracks zum Nachfahren (relativ nah an der Albrecht-Route, stellenweise aber mit kleinen Variationen).

Ein paar Fotos gibt’s natürlich auch.

Was an Weisheiten übrig bleibt ;) …

  • Wenn man schon ein Schloss mitnimmt (Gewicht), dann Schlüssel nicht vergessen!
  • Gesäßcreme ist sehr wichtig, ehrlich! :)
  • Bike-Klamotten reichen je einmal, lieber den Platz für richtig wasserdichte und lange Sachen nutzen (wir hatten stellenweise 3° C und Starkregen – Hölle bei Abfahrten)
  • Mittags lieber nur Kleinigkeiten essen, mit der Belohnung auf abends warten
  • Hotels müssen nur bei Nadelöhren (Bodenalpe) vorgebucht werden, den Rest spontan machen
  • Bei der Abfahrt am letzten Tag nicht übertreiben, dann kann man am Gardasee noch in Ruhe eine Runde extra drehen. Konnte ich nicht, Bike und Körper hatten ein paar Blessuren erlitten…

Einmal Ostern und zurück

Auch wenn ich mein Ziel von 400km über Ostern nicht geschafft hab (280km, ein wenig Abwechslung zwischendurch ist ja auch mal sinnvoll) ist zumindest eine schöne Schleife bei rausgekommen. Und im Sinne meiner AlpenX-Vorbereitung schlägt der April immerhin mit 800 Flachland-Kilometern zu Buche. Wenn es so weiter geht, mach ich mir nur um meinen Mitfahrer Sorgen. Oder darum, dass mein neues Bike immer noch nicht da ist. Grr – Wartezeiten schlimmer als anno beim Trabbi …

Kleines Resumé Philippinen


Bilder gibt es neben dem ollen Wackelvideo natürlich auch :)

Los ging es am 20.11. Richtung Manila, von da dann weiter nach Bohol/Panglao Island. Als erstes eingecheckt im sehr empfehlenswerten Hotel, dem Alona Tropical am linken Ende des Alona Beach.

Das Ziel war, so schnell wie möglich den OWD Tauchschein zu machen – und 4 Tage später hatte ich ihn, inkl. 4 Tauchgängen direkt am Riff. Ab da wurde es dann ernst, ich durfte ohne Instructor ins Nasse. Das Korallenriff vor Panglao und um Balicasag ist wirklich absolut beeindruckend, nach dem Tauchkurs brauch ich jetzt wohl einen Lehrgang zur Fischbestimmung. Einen Whaleshark gab’s zwar leider nicht, dafür aber so ziemlich alles andere – cool zum Beispiel der Frogfish, aber auch winzige Putzergarnelen und natürlich jede Menge Nemos in den Anemonen.

Am gemeinsamen Wochenende mit Cousine ging es mit dem Roller in die Chocolate Hills auf Bohol – tolle Erfahrung mit dem philippinischen Verkehr, mein erstes Mal als Fahrer auf dem Zweirad und ohne Schutzbrille im Dunklen durch den verregneten Dschungel. Aber es waren auf jeden Fall 200 spassige Kilometer. Ausserdem die Konfrontation mit der Frage, wie man eine Krabbe denn nun am geschicktesten isst…

Nach 8 Tagen war dann Inselwechsel angesagt, also Umzug mit der Fähre (Supercat, gratis Wifi an Bord) nach Dumaguete auf Negros und von da dann weiter nach Dauin. Das erste Ressort war ein wenig vergreist und zu deutsch, Mike’s Place war dann schon besser und auch etwas multinationaler. Obwohl der Strand auf Negros aufgrund der vulkanischen Herkunft dunkel ist und es wenig Seegras gibt, liegen die Korallen etwas näher. Die Fauna war hier zwar nicht ganz so bunt wie vor Panglao und es fehlten die Riffwände, dafür gab es aber noch mehr Fisch auf einen Haufen ;) erwähnenswert (bzw kenn ich ja nicht mehr) waren v.a. Mantis Shrimp (lecker), Trumpet Fish, Sting Ray, ein riesiger Snake Eel, Meeresschildkröten und nicht zuletzt Barracuda.
Taucherisch waren am spektakulärsten Apo Island und ein Drift Dive.

Irgendwie waren dann die ersten 17 Tage auch schon rum und ich machte mich auf den Rückweg nach Manila. Dort dann ein Tag Stadterkundung (laut, verdreckt, schwül, krasse Arm/Reich-Gegensätze) und abends lecker mit Cousine Essengehen. Und dann war auch schon Rückreise angesagt :/ kalt und nass, das war mein erster Eindruck bei der Landung in Berlin.

Letzte Worte: ich brauch a) ein vernünftiges Unterwassergehäuse für die Kamera und b) ich hab ein neues Hobby – Tauchen.

Rapante Rapante!

alt aber immer noch total dada ;)

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