Bilder gibt es neben dem ollen Wackelvideo natürlich auch :)

Los ging es am 20.11. Richtung Manila, von da dann weiter nach Bohol/Panglao Island. Als erstes eingecheckt im sehr empfehlenswerten Hotel, dem Alona Tropical am linken Ende des Alona Beach.

Das Ziel war, so schnell wie möglich den OWD Tauchschein zu machen – und 4 Tage später hatte ich ihn, inkl. 4 Tauchgängen direkt am Riff. Ab da wurde es dann ernst, ich durfte ohne Instructor ins Nasse. Das Korallenriff vor Panglao und um Balicasag ist wirklich absolut beeindruckend, nach dem Tauchkurs brauch ich jetzt wohl einen Lehrgang zur Fischbestimmung. Einen Whaleshark gab’s zwar leider nicht, dafür aber so ziemlich alles andere – cool zum Beispiel der Frogfish, aber auch winzige Putzergarnelen und natürlich jede Menge Nemos in den Anemonen.

Am gemeinsamen Wochenende mit Cousine ging es mit dem Roller in die Chocolate Hills auf Bohol – tolle Erfahrung mit dem philippinischen Verkehr, mein erstes Mal als Fahrer auf dem Zweirad und ohne Schutzbrille im Dunklen durch den verregneten Dschungel. Aber es waren auf jeden Fall 200 spassige Kilometer. Ausserdem die Konfrontation mit der Frage, wie man eine Krabbe denn nun am geschicktesten isst…

Nach 8 Tagen war dann Inselwechsel angesagt, also Umzug mit der Fähre (Supercat, gratis Wifi an Bord) nach Dumaguete auf Negros und von da dann weiter nach Dauin. Das erste Ressort war ein wenig vergreist und zu deutsch, Mike’s Place war dann schon besser und auch etwas multinationaler. Obwohl der Strand auf Negros aufgrund der vulkanischen Herkunft dunkel ist und es wenig Seegras gibt, liegen die Korallen etwas näher. Die Fauna war hier zwar nicht ganz so bunt wie vor Panglao und es fehlten die Riffwände, dafür gab es aber noch mehr Fisch auf einen Haufen ;) erwähnenswert (bzw kenn ich ja nicht mehr) waren v.a. Mantis Shrimp (lecker), Trumpet Fish, Sting Ray, ein riesiger Snake Eel, Meeresschildkröten und nicht zuletzt Barracuda.
Taucherisch waren am spektakulärsten Apo Island und ein Drift Dive.

Irgendwie waren dann die ersten 17 Tage auch schon rum und ich machte mich auf den Rückweg nach Manila. Dort dann ein Tag Stadterkundung (laut, verdreckt, schwül, krasse Arm/Reich-Gegensätze) und abends lecker mit Cousine Essengehen. Und dann war auch schon Rückreise angesagt :/ kalt und nass, das war mein erster Eindruck bei der Landung in Berlin.

Letzte Worte: ich brauch a) ein vernünftiges Unterwassergehäuse für die Kamera und b) ich hab ein neues Hobby – Tauchen.