Biken

Mit dem Bike auf Gran Canaria

Im Frühjahr die Bike-Saison auf einer der warmen Inseln zu starten war schon eine ganze Weile ein Traum, mit der Entscheidung für den neuen Job habe ich das ganze endlich in die Tat umgesetzt. Die Wahl fiel auf eine Inseldurchquerung mit Joko-MTB und das war dann irgendwie auch ein Glückstreffer (bzw. hätte ganz anders ausgehen können).

Super nette und überschaubaure Gruppe (wir waren 7 Biker), ordentlich Anspruch an Kondition und Fahrtechnik und ein leicht afrikanisches Wetter – das sind so die Schlagwörter die mir einfallen. Das Bike hat es auch heil überstanden und war nur auf dem Rückflug nach Zürich geliefert worden, einen Tag später bekam ich es aber prompt nach Hause geliefert.

Ich kann die Aktion nur jedem ambitionierten Biker empfehlen – ich zumindest hab was Fahrtechnik (und Angst vor Hindernissen) angeht, ordentlich was gelernt.

Ein paar kleine Eindrücke gibt’s auch noch in Videoform:

Tipps zum Herbst

Auch wenn man Geheimtipps ja für sich behalten soll – da es nicht ganz einfach ist, um Berlin herum tolle Gegenden zum biken zu finden, hab ich mal zwei der letzten Touren zu bieten.

Bad Freienwalde (Karte, Detailinfos, Track)


Diese Runde führt zwar auch nur maximal auf 120hm, dafür ist das Gelände wirklich super. In der Gegend gibt es die Bismarcktürme, eine Skischanze und eben den Oderbruch, sonst so gut wie nichts (zumindest wenn man am Verhungern ist). Wenn man sich anstrengt und nicht ins Flache runterfährt, kann man hier massig Spass haben.

Bad Saarow (Karte, Detailinfos, Track)


Hier gibt es zwar kaum Berge, aber durch den ausgedehnten Truppenübungsplatz im Süden der Gegend ist es ziemlich verlassen. Dafür schlängelt sich mit dem Seenwanderweg 66 ein regelrechtes Trailwunder durch die Gegend. Und das allerbeste: nach dem Ende der Tour kann man sich in der Therme entspannen und packt damit glatt den 1-Tagesurlaub ;)

Alpen Teil 2

Ich glaub’ soviel Zeit hab ich am Stück noch nie in den Bergen verbracht, diesmal waren es 7 Tage im Hochpustertal, genau dem Gsiesertal (Valle di Casies) in Italien. Zur Abwechslung keine Rundreise, sondern stationär im Ampfertalerhof untergebracht, von dort aus waren Tagestrips angesagt. Und die hatten es in sich, ist man es aus Deutschland noch gewohnt dass Wanderwege eigentlich durchgängig fahrbar sind, gab es hier Situationen wo wir das Rad 20km tragen/schieben mussten, weil auf den Steigen einfach gar nichts ging. Nun ja, sowas passiert wahrscheinlich nur Flachländlern ;) All in all aber beeindruckende Kulisse mit nicht zu wenig Höhenmetern.

Die Tracks en Detail:

Fotos sind gar nicht mal so wenig zusammengekommen.

Ausserdem zu beachten:

  • Zur Planung gute Karten mit Höhenlinien benutzen (und verstehen!)
  • Aperol Spritz fetzt
  • Hüttenwirte meinen es manchmal ein wenig zu gut mit der Verkostung alkoholischer Getränke, die Abfahrten sind danach nicht ohne

Kampf den Powerbars …

Das Thema Essen ist beim Fahren ja irgendwie ein zentrales, auf den Powerbar in der Tasche greife ich wirklich nur im Ernst-Fall zurück (es gab da mal eine Phase einer leichten Abhängigkeit, seitdem bin ich vorsichtig), funktionieren tut auf jeden Fall das beliebte Affenschnitzel (a.k.a “Banane”) und was ich persönlich sehr lecker finde, sind gesalzene Erdnüsse unterwegs.
Vom letztjährigen Bike-Urlaub in der Sierra Nevada konnte ich meiner Gastfamilie das Rezept für einen veganen Fruchtkuchen aus dem Kreuz leiern, dieser funktionierte auch optimal unterwegs und war sehr yummy. Hier isses also, mal ganz faul und nicht übersetzt:

Vegan fruit cake

675g mixed dried fruit sultanas, raisons currants
450ml water
150ml oil (not olive oil)
350g self raising wholemeal flour
50g blanched almonds chopped
1 tablespoon molasses or treacle syrup
1 lemon grated rind and juice
10ml mixed spice
75g raw brown sugar
45ml rum sherry or brandy optional

Pre heat oven 150C
Grease and line a 19cm round cake tin. Place all the ingredients, except for the alcohol in a large basin and mix well. Pour into prepared tin and cook for nearly 2 hours and check when cooked it should be risen and firm to touch. Allow to cool slightly and pour alcohol over, leave in tin until completely cold. Continue to feed alcohol if you like. This will not keep for as long as a traditional fruit cake.

Go to Top